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Sauerkraut-Fisch-Auflauf

Ich liebe Sauerkraut und hatte mal wieder richtig Hunger darauf. Doch, trotz der winterlichen Temperaturen, stand mir Ende März nicht mehr der Sinn  nach einem Winteressen wie Kasseler mit Sauerkraut. Für mich ist das nämlich ein Winteressen. Da erzählte mir ein Bekannter er hätte sich Sauerkraut mit Fisch gemacht. Hmm, in meinen Augen eine komische Kombination, aber ich liebe Sauerkraut, ich liebe Fisch und experimentiere gern =) Also fix nach Rezepten geschaut und schon gab es folgenden Sauerkraut-Fisch-Auflauf:

Zutaten:

1 mittelgroße Zwiebel

1 rote Paprikaschote

1 EL Öl

850 ml Sauerkraut

500g festes Fischfilet (z.B. Kabeljau, Rotbarsch)

1 El Honig

125g süße Sahne

Salz und Pfeffer

Petersilie

Paprikapulver

Zitronensaft

Zubereitung:

Backofen auf 200°C vorheizen.

Die Zwiebel halbieren, in Streifen schneiden. Die Paprikaschote entkernen, die weißen Häute herausschneiden und ebenfalls in Streifen schneiden.

Die Zwiebel- und Paprikastreifen in dem Öl anbraten, das Sauerkraut hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen, bei starker Hitze ca. 10 Min. schmoren.

Den Fisch waschen und anschließend trockentupfen, ggf. die Filets teilen. Dann mit Zitronensaft beträufeln und salzen (oder Bratfischgewürz benutzen).

Das Sauerkraut mit Honig abschmecken und in eine Auflaufform füllen, den Fisch darauflegen. Die Sahne mit dem Paprikapulver würzen und über den Fisch gießen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200° (Umluft ca. 180°) ca. 20 Min. garen.

Vor dem Servieren mit Petersilie bestreuen.

IMG_0727 Schmeckt erstaunlich gut

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Macarons

Alle sprechen davon und überall sieht man sie: Macarons! Und ständig hört man wie lecker sie sind, aber doch recht kompliziert wenn man sie selbst macht. Tja, wer gern backt wird es kennen. Eine Herausvorderung der man sich stellen muss 😉 Ich muss sagen, sie sind aufwendiger als manch anderes Gebäck und man muss sehr genau sein. Doch wenn man das ist lohnt es sich! Die Rezepte, die ich getestet habe, stammen alle aus dem Buch „Macarons“ von José Maréchal. Die Anschaffung lohnt sich wirklich. Es gibt 9 Grundrezepte und noch einige Varianten. Das ist nicht viel, aber dafür liefert er eine perfekte Beschreibung/Anleitung!

Leider bin ich nicht sicher, ob ich die Rezepte hier nun einfach reinschreiben darf =( Daher bleibt mir nur die Empfehlung des Buches! Es lohnt sich! Mein erster Versuch galt 2 Varianten der Vanille-Macarons. Einmal mit Vanille-Mousselinecreme und Mascarpone-Schlagrahm. Dann habe ich noch die Karamell-Macarons gemacht. Mit gesalzener Butter! Und ich kann nur sagen: Der absolute Wahnsinn

Übrigens habe ich alle Milchprodukte, durch Laktosefreie ersetzt. Abgesehen von der Mousselinecreme wird auch nirgends Mehl verwendet und somit hat man eine köstliche Gluten- und Laktosefreie Nascherei =)

Also ab in die Küche =)

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Sommer auf den Teller – Zitronensuppe

Was tat die Sonne in der vergangenen Woche gut. Die Lust auf Sommer, Spaziergänge, Tage am See, Eis und Sommergerichte stieg schlagartig und so suchte ich auch gleich nach sommerlichen Rezepten! Es sollte aber mal etwas Neues und Anderes sein. Wir lieben zwar Salat in allen Varianten, jedoch testen wir da oft genug Neue aus. Bei meiner Suche stieß ich dann auf die Zitronensuppe. Klang interessant und wir mögen beide sehr gern Zitroniges (wenn auch sonst in der süß-sauren Variante bei Zitroneneis, -Pudding oder -Kuchen). Auch wenn die Sonne uns schon wieder verlassen hatte und die Temperaturen wieder sanken… Wir trotzten dem Wetter und holten uns die Sonne auf den Teller. Wir waren selbst gespannt wie es wohl schmecken würde und wurden mehr als positiv überrascht. Diese Suppe ist einfach der Hammer! Zumindest für uns und ich empfehle sie jedem der gern Zitronen (und natürlich die anderen Komponenten) mag. Schnell geht sie übrigen auch noch!

Zutaten:

1 Hähnchenbrust (300 g)
1,5 l Hühnerbrühe
125 g Langkornreis
125 g TK-Erbsen
1 Bio-Zitrone
2 Eier (Kl. M)
Salz
Pfeffer
2 El gehackte Petersilie

Zubereitung:

1. Hähnchenbrust in 2,5 cm große Würfel schneiden. Hühnerbrühe aufkochen. Reis zugeben und 12-15 Min. bei mittlerer Hitze garen. Erbsen und Fleisch 5 Min. vor Ende der Garzeit zur Suppe geben.

2. Inzwischen die Hälfte der Schale von der Zitrone abreiben, den Saft auspressen. Ei trennen. Eiweiß halb steif schlagen, Eigelb unterschlagen und dann den Zitronensaft unterrühren.

3. 200 ml von der heißen Brühe möglichst ohne Einlage abgießen und unter Rühren zur Ei-Mischung geben. Ei-Mischung zurück in den Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis die Suppe leicht bindet, dabei nicht kochen! Mit Salz, Pfeffer und Zitronenschale würzen. Mit Petersilie bestreut und evtl. mit Zitronenscheibe verziert servieren.

guten Appetit

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Lachs mit Knusperkartoffeln

Wie lieben Fisch und unsere Kartoffeln mussten weg, also gab es Lachs mit Knusperkartoffeln. Einfach, unkompliziert, schnell und lecker!

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Zutaten für 2 Portionen:

300 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
1 Bund glatte Petersilie
6 El Öl
2 Lachsfilets, (à ca. 150 g)
Salz
Pfeffer
Muskatnuss, frisch gerieben

(Nach Geschmack noch Paprikagewürz, Chiliflocken und Pommesgewürz)

Zubereitung:

1. Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben hobeln. Petersilienblättchen hacken und in einen tiefen Teller geben. 3 El Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Den Lachs salzen und pfeffern, rundherum 2 Min. anbraten. Anschließend in der Petersilie wälzen.

2. 3 El Öl in die Pfanne geben und die Kartoffelscheiben darin rundherum ca. 5 Min. bei mittlerer Hitze hellbraun anbraten. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen. Da wir es gern würzig und scharf mögen, haben wir die Kartoffeln zusätzlich mit Paprika, Pommesgewürz und Chili gewürzt)

3. Lachs auf die Kartoffeln geben und mit der Pfanne (Alternativ kann alles in eine Auslaufform gegeben werden) im heißen Ofen bei 220 Grad auf dem Rost in der Ofenmitte 8-10 Min. fertig garen

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Hefeknoten (Gluten- und Laktosefrei)

Am Sonntag packte mich mal wieder die Backlust und der Hunger auf süße Hefebrötchen zum Frühstück. Also ab in die Kücke, gucken was die Zutaten hergeben und losbacken. Entschieden habe ich mich für Hefeknoten =) Lecker

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Zutaten:

330 g Schär-Mix c für Kuchen und Kekse

1 Tütchen Trockenhefe

1 Tl gemahlene Flohsamen

100 ml lauwarme laktosefreie Milch,

75 ml lauwarme laktosefreie Sahne

100 g Zucker

Vanillezucker nach Geschmack

1 Ei

50 g flüssige laktosefreie Butter

1 Prise Salz

1 Eigelb mit Sahne vermischt zum Bestreichen

Hagelzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Das Mehl mit der Trockenhefe und Flohsamen gründlich mischen. Dann die anderen Zutaten hinzufügen und den Teig kneten, bis er glatt ist (ca. 10 Minuten). Die Rührschüssel mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig an einem warmen Ort ca. 45 Minuten ruhen lassen. (Nicht unbedingt im Backofen, er könnte dann noch einmal zusammenfallen) Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf bemehlter Fläche noch einmal durchkneten. Den Teig in acht gleich große Teile schneiden, Rollen formen, daraus Knoten formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech seten. Die Knoten mit der Eigelb-Sahne-Mischung bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Im vorgeheizten Backofen 20 Minuten bei 190 °C backen.

Die Knoten schmecken warm sehr lecker, aber auch später mit Butter und Marmelade oder Honig, oder nur Butter. Eben wie es jedem beliebt.

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Lasagne (Laktose- und Glutenfrei)

Diese Woche gab es Lasagne und entgegen aller Erwartungen ist es gar kein Problem, diese Gluten- und Laktosefrei zuzubereiten. Das Rezept kann natürlich auch völlig „normal“ zubereitet werden.

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Zutaten:

500g Hackfleisch

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Tk Petersilie

Tk italienische Kräuter

Hackfleichgewürz

2 El Tomatenmark

2 Dosen stückige Tomaten

1 l laktosefreie Milch

60g laktosefreie Butter

80g glutenfreies Mehl

Salz und Pfeffer

Instant-Rinderbrühe

Muskatnuss,

Olivenöl

Glutenfreie Lasagneplatten

200ml Rotwein

geriebenen Käse (laktosefrei)

Zitronensaft

laktosefreie Butter (für die Form und die Flöckchen)

Zubereitung:

Ragout:

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und das Hackfleich anbraten. Mit Hackfleischgewürz würzen. Die feingehackten Zwiebeln, die Petersilie und die italinischen Kräuter dazugeben. Knoblauch in feine Scheiben schneiden und zusammen mit dem Tomatenmark unterrühren. Die stückigen Tomaten daugießen und alles mit Salz, Pfeffer und Instant-Rinderbrühe würzen. Den Rotwein angießen und 30 Minuten bei geöffnetem Topf einkochen lassen. (Die Zeitangabe ist recht lang, bei mir ging es schneller. Also so lang einkochen bis es die gewünschte Konsistenz hat)

Bechamel:

Butter in einem Topf erhitzen und das Mehl mit dem Schneebesen dazuarbeiten. Die warme Milch unter kräftigem Rühren nach und nach angießen. Wenn es Klümmpchen gibt kurz mit dem Pürierstab durchmixen ;-)Die Sauce unter Rühren bis zur gewünschten Sämigkeit einkochen lassen und mit Salz, Pfeffer, Muskat, Gewürzmischung für helle Saucen und Zitronensaft würzen.

Lasagne:

Eine Feuerfeste Form mit Butter einfetten. Etwas Ragout in der form verteilen und eine Schicht Lasagneplatten darauflegen. Auf die Nudelschicht eine Schicht Ragout geben und darauf eine Schicht Bechamel. Anschließend wieder Nudeln, Ragout, Bechamel, Nudeln, Ragout, Bechamel… bis nichts mehr da ist =) Mit Bechamel abschließen!

Dick mit Käse bestreuen, Butterflöckchen darauf verteilen und bei 180 grad 30 Minuten backen.

Anschließend die Lasgne 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen…
und schmecken lassen!

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White Chocolate-Chip-Cookies (Gluten- und Laktosefrei)

Nachdem mein erster Versuch einen Laktose- und Glutenfreien Kuchen selbst zu backen in die Hose gegangen ist, habe ich mich nun an Cookies gewagt. Denn irgendetwas Süßes muss ich haben! Und siehe da: Sie sind tatsächlich lecker geworden.

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Also hier das Rezept:

Zutaten:

140 g braunen Zucker

1 EL Ahornsirup

100g weiche Laktosefreie Butter

2 Eier

190g Glutenfreies Mehl (Schär Mix C für Kuchen und Kekse)

1/2 Tl Natron

1 Tl Backpulver

1/2 Tl Salz

200g laktosefreie weiße Schokolade (Frankonia)

(Wer nicht Glutenfrei backen muss, nimmt 200g Mehl und nur 1 Ei)

Zubereitung:

Den Zucker solange in einer größeren Schüssel mit dem Ahornsirup mischen, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Die weiche Butter und die Eier untermischen.

In einer weiteren Schüssel Mehl, Natron, Backpulver und Salz vermischen, zur Buttermischung geben und kurz zu einem glatten Teig verrühren.

Den Backofen auf 170 vorheizen (Ober/Unterhitze).

Die Schokolade grob hacken und unter den Teig mischen. (Ich habe sie eher zu kleinen Blöckchen geschnitten um wirklich die typischen Schokobröckchen in den Cookies zu haben)

Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und den Teig mit einem Esslöffel portionsweise darauf verteilen. Zwischen den Klecksen sollten ca. 4-5 cm Abstand sein, da die Cookies sehr auseinander laufen.

Die Cookies nun 12-15 Minuten backen (bis die Ränder hellbraun sind) und anschließend auskühlen lassen. Ich hatte sie 15 Minuten im Ofen, da sie mir nach 12 noch sehr weich erschienen. Aber sie härten stark nach und da Cookies von innen ja weich sein sollen, würde ich 12 Minuten testen. Meine sind eigentlich zu fest, aber trotzdem sehr lecker! Evtl. erst mal nur einen Cookie zum testen backen.

Das Rezept kann natürlich variiert werden. Kakaopulver unter den Teig mischen, dunkle Schokolade hacken oder einen Teil der Schokolade gegen Nüsse austauschen… Ich habe eine kleine Menge des Teiges zusätzlich mit laktosfreiem Kakaopulver und grob Gehackter Vollmilchscholokade (laktosefrei) gemischt. Ebenfalls sehr lecker =)

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Das Rezept reicht für ca. 30 Cookies und in einer Keksdose sind sie auch ca. 2 Wochen haltbar. Sofern sie solang überleben 😉

 

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