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Gefüllter Putenrollbraten mit Spinat, Tomaten und Mozzarella

Vergangenen Sonntag war es soweit: Meine Schwiegereltern in Spe kamen zum ersten Mal zum Essen zu uns. Hilfe war ich aufgeregt und es sollte dann natürlich schon etwas besonderes auf den Tisch. Zumindest kein Hau-Ruck-Essen. Und lecker muss es sein. Ich entschied mich für drei Gänge: Die Vorspeise bildete die bereits gepostete Zitronensuppe (die übrigens ein riesen Erfolg war), als Hauptgang gab es den hier beschriebenen Putenrollbraten (habe ich vorher nie gemacht). An diesem wäre ich beinahe verzweifelt. Mein vorbestellter Braten war nämlich nicht zum Rollbraten aufgeschnitten, sondern es wurde nur eine Tasche reingeschnitten! Die ging gerade bis zur Mitte der Putenbrust und hatte auch noch ein Loch! Da konnte man nichts füllen, aber gescheit selbst aufschneiden ging auch kaum, da es durch die Tasche zu unebenmäßig war. Ich habe dann drei kleine Rollbraten daraus gemacht. Geht auch super. Zum Dessert gab es  ein Mangomousse mit Himbeersauce. Das Rezept dazu kommt dann später. Nun zum Rollbraten: Das Rezept ist übrigens für sechs Personen.

Zutaten:

1,5 Kilo Putenbrustfilet, als Rollbraten aufgeschnitten

450g Blattspinat

2 Kugeln Mozarella

2 kleine Zwiebeln

2 Tomaten

750g Kirschtomaten

600 ml Geflügelbrühe

300g Crème Fraîche

2 Knoblauchzehen

Weißwein

Salz, Pfeffer und Muskat

Zubereitung:

Den Spinat waschen und etwas zerkleinern. Die Tomate evtl. häuten und in kleine Würfel schneiden. Den Mozzarella ebenfalls würfelig schneiden. Die Tomaten- und Mozzarellawürfel miteinander vermischen. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe häuten und klein schneiden.
Die Zwiebel in Öl anbraten und den Spinat zugeben und kurz mitdünsten. Die Spinatmasse etwas abkühlen und zur Tomaten-Mozzarella Masse geben. Klein geschnittenen Knoblauch untermengen und alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und gut vermischen.

Den Putenrollbraten (am besten beim Metzger gleich aufschneiden lassen) auf der Innenseite mit Salz und Pfeffer würzen. Die Füllung gleichmäßig auf dem Fleisch verteilen und alles zu einem Rollbraten wieder aufrollen. Den Braten mit Küchengarn umwickeln. Anschließend in einer Kasserolle in heißem Öl rundherum anbraten.
Die Kirschtomaten ebenfalls kurz mitbraten. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen und mit Brühe aufgießen. Den Braten bei 190°C im Rohr ca. 50-60 min fertig braten.
Nach der Bratzeit das Fleisch aus der Sauce nehmen und warm stellen.

Die Sauce mit den Kirschtomaten durch ein feines Sieb streichen, anschließend mit Creme fraíche verrühren und abschmecken. Evtl. etwas eindicken, und nochmals aufkochen lassen.

Den Braten vom Küchengarn befreien und in Scheiben aufschneiden. Dazu gab es Reis mit italienischen Kräutern

Leider habe ich keine Bilder. Die wurden in der Aufregung völlig vergessen!

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Sauerkraut-Fisch-Auflauf

Ich liebe Sauerkraut und hatte mal wieder richtig Hunger darauf. Doch, trotz der winterlichen Temperaturen, stand mir Ende März nicht mehr der Sinn  nach einem Winteressen wie Kasseler mit Sauerkraut. Für mich ist das nämlich ein Winteressen. Da erzählte mir ein Bekannter er hätte sich Sauerkraut mit Fisch gemacht. Hmm, in meinen Augen eine komische Kombination, aber ich liebe Sauerkraut, ich liebe Fisch und experimentiere gern =) Also fix nach Rezepten geschaut und schon gab es folgenden Sauerkraut-Fisch-Auflauf:

Zutaten:

1 mittelgroße Zwiebel

1 rote Paprikaschote

1 EL Öl

850 ml Sauerkraut

500g festes Fischfilet (z.B. Kabeljau, Rotbarsch)

1 El Honig

125g süße Sahne

Salz und Pfeffer

Petersilie

Paprikapulver

Zitronensaft

Zubereitung:

Backofen auf 200°C vorheizen.

Die Zwiebel halbieren, in Streifen schneiden. Die Paprikaschote entkernen, die weißen Häute herausschneiden und ebenfalls in Streifen schneiden.

Die Zwiebel- und Paprikastreifen in dem Öl anbraten, das Sauerkraut hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen, bei starker Hitze ca. 10 Min. schmoren.

Den Fisch waschen und anschließend trockentupfen, ggf. die Filets teilen. Dann mit Zitronensaft beträufeln und salzen (oder Bratfischgewürz benutzen).

Das Sauerkraut mit Honig abschmecken und in eine Auflaufform füllen, den Fisch darauflegen. Die Sahne mit dem Paprikapulver würzen und über den Fisch gießen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200° (Umluft ca. 180°) ca. 20 Min. garen.

Vor dem Servieren mit Petersilie bestreuen.

IMG_0727 Schmeckt erstaunlich gut

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Kein Gluten mehr…

Na super! Nachdem bei mir vor einigen Jahren eine Laktoseintoleranz festgestellt wurde, musste ich in der letzten Woche erfahren, dass ich auch noch eine Glutenunverträglichkeit habe. Mit der Laktoseintoleranz kann ich ja ganz gut leben. Klar, am Anfang war es ungewohnt, besonders da ich gar nicht wusste wo Laktose überall drinstecken kann. Milchzucker in Lebrwurst? hmm, war mir neu. Aber ich habe mich daran gewöhnt. Es gibt inzwischen reichlich Laktosfreie Produkte und glücklicherweise auch Laktasetabletten, damit es doch mal die Lieblingsschoki sein darf oder auswärts essen unbeschwert genossen werden kann. Aber warum habe ich dennoch so häufig Magenprobleme oder andere Wehwehchen? Der liebe Doktor hat sich das mal angesehen und siehe da: Gluten vertrage ich auch nicht. Also: Ab sofort kein Brot, keine Nudeln etc. Ich könnte heulen. Glücklicherweise ist es wahrscheinlich keine Zöliakie. Denn dann dürfte ich nie wieder Gluten konsumieren. Bei der Unverträglichkeit kann man wohl Glück haben und es bessert sich. Dann kann ich zumindest ab und an wieder „normal“ essen.

Jetzt heißt es aber erstmal Glutenfrei. Vergangenen Samstag kam dann der erste Testlauf mit Glutenfreien Produkten. Weiche, süße Brötchen, TK-Aufbackbrötchen, Aufback-Baguette, Landbrot, Mamorkuchenbackmischung und Nudeln. Auch wenn ich jetzt Werbung mache, nenne ich mal die Firmen. Schließlich machen sie es einem doch etwas leichter und das soll belohnt werden. Die Backmischung war von Ruf, die Nudeln von Glutano und der Rest von Schär.

Ich muss dazusagen, dass ich immer sehr gern Brot und Brötchen gegessen habe (Kuchen sowieso) und der Geschmack ist wirklich gewöhnungsbedürftig. Irgendwie schmeckt alles nach recht wenig, vielleicht fehlt Salz. Auch die Konsistenz ist anders. Aber man kann sich daran gewöhnen. Am besten hat mir das Landbrot geschmeckt. Fast wie „echtes“ Brot und mit Belag wirklich ganz lecker. Das Baguette war auch ok, aber es musste 10 statt 5 Minuten in den Ofen, wobei das auch Geschmackssache ist. Die süßen Brötchen haben mir erst gar nicht geschmeckt, aber beim 2. Mal war es schon ok. Muss eben dick Marmelade drauf 😉

Die Backmischung allerdings ist super! Der Kuchen sieht gut aus und schmeckt lecker. Da würde auch niemand einen Unterscheid merken. (Von meinem ersten eigenen Backversuch kann ich das nicht behaupten. Mit Glutenfreiem Kuchenmehl… Das Rezept erspare ich euch, denn das war gar nichts)

Die Nudeln waren ebenfalls toll. Schmecken wie normale Nudeln, müssen allerdings ebenfalls länger kochen als angegeben.

Der Start ist geschafft, mal sehen wie es weiter geht!

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