Sommer auf den Teller – Zitronensuppe

Was tat die Sonne in der vergangenen Woche gut. Die Lust auf Sommer, Spaziergänge, Tage am See, Eis und Sommergerichte stieg schlagartig und so suchte ich auch gleich nach sommerlichen Rezepten! Es sollte aber mal etwas Neues und Anderes sein. Wir lieben zwar Salat in allen Varianten, jedoch testen wir da oft genug Neue aus. Bei meiner Suche stieß ich dann auf die Zitronensuppe. Klang interessant und wir mögen beide sehr gern Zitroniges (wenn auch sonst in der süß-sauren Variante bei Zitroneneis, -Pudding oder -Kuchen). Auch wenn die Sonne uns schon wieder verlassen hatte und die Temperaturen wieder sanken… Wir trotzten dem Wetter und holten uns die Sonne auf den Teller. Wir waren selbst gespannt wie es wohl schmecken würde und wurden mehr als positiv überrascht. Diese Suppe ist einfach der Hammer! Zumindest für uns und ich empfehle sie jedem der gern Zitronen (und natürlich die anderen Komponenten) mag. Schnell geht sie übrigen auch noch!

Zutaten:

1 Hähnchenbrust (300 g)
1,5 l Hühnerbrühe
125 g Langkornreis
125 g TK-Erbsen
1 Bio-Zitrone
2 Eier (Kl. M)
Salz
Pfeffer
2 El gehackte Petersilie

Zubereitung:

1. Hähnchenbrust in 2,5 cm große Würfel schneiden. Hühnerbrühe aufkochen. Reis zugeben und 12-15 Min. bei mittlerer Hitze garen. Erbsen und Fleisch 5 Min. vor Ende der Garzeit zur Suppe geben.

2. Inzwischen die Hälfte der Schale von der Zitrone abreiben, den Saft auspressen. Ei trennen. Eiweiß halb steif schlagen, Eigelb unterschlagen und dann den Zitronensaft unterrühren.

3. 200 ml von der heißen Brühe möglichst ohne Einlage abgießen und unter Rühren zur Ei-Mischung geben. Ei-Mischung zurück in den Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis die Suppe leicht bindet, dabei nicht kochen! Mit Salz, Pfeffer und Zitronenschale würzen. Mit Petersilie bestreut und evtl. mit Zitronenscheibe verziert servieren.

guten Appetit

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Les Miserables – Der Film

Vorab: Ich bin keine Filmkritikerin und habe auch nicht viel Ahnung davon. Das ist also alles total subjektiv und meine ganz persönliche Meinung!

Schon lange bin ich großer Musical Fan und bevorzuge dabei auch eher die klassischeren Stücke. Meine Lieblinge sind „Tanz der Vampire“ und „Les Miserables“. Logischerweise musste ich daher nicht lang überlegen ob ich mir den Film ansehe. Allerdings bin ich relativ skeptisch in den Film gegangen, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass ein Musical als Film „wirkt“.

Zum Inhalt: Les Miserables beruht auf der gleichnamigen Romanvorlage (Deutsch: Die Elenden) von Victor Hugo (kann ich übrigens ebenfalls sehr empfehlen) und spielt im revolutionären Frankreich des 19. Jahrhunderts. Die Geschichte dreht sich um den Ex-Sträfling Jean Valjean der nach 19 Jahren Haft, die er für den Diebstahl eines Stücks Brot absitzen musste, ein neues Leben beginnt.  Jean Valjean wird auf Bewährung entlassen und vom ersten Tag an von dem verbitterten Polizeibeamten Javert beobachtet. Jean Valjean verstößt gegen seine Bewährungsauflagen und flieht. Durch seine Begegnung mit dem Bischof von Digne, M. Myriel, einem sehr gutherzigen Seelsorger, der ihn Güte erfahren lässt, bekehrt er sich – nach einem kurzzeitigen und rasch bereuten weiteren Delikt – und wird zu einem moralisch guten Menschen. Unter dem Namen M. Madeleine erarbeitet sich Valjean Bildung, Reichtum und Ansehen, er wird sogar Bürgermeister und Fabrikant in Montreuil.

Dort trifft er auf Fantine. Sie arbeitete in seiner Fabrik, wurde jedoch von seinem Vorarbeter entlassen, nachdem die anderen Arbeiterinner verriten, das sie ein uneheliches Kind habe. Dieses Kind, Fantines Tochter Cosette, lebt bei den Wirtsleuten Thénardier. Um diese bezahlen zu können muss Fantine, nachdem sie Ihren Job verloren hat, anschaffen gehen. Das Leben auf der Straße führt dazu, dass Fantine an einer Lungenentzündung erkrankt. Valjean trifft sie in dieser Zeit wieder und verspricht ihr auf dem Sterbebett sich um Cosette zu kümmern.

Obwohl Valjean von Javert erkannt wird, hält er sein Versprechen. Er kann sein Vermögen retten, kauft Cosette frei und lebt mit ihr ein abgeschiedenes, gutes Leben. Er übernimmt die Vaterrolle für Cosette und die beiden haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander.

Ihre keline Welt wird bedroht, als sich Cosette in den jungen Studenten Marius verliebt. Zudem wird ihr Ziehvater, was Cosette nicht ahnt, bereits seit Jahren von Inspektor Javert verfolgt, einem unerbittlichen, hartherzigen Verfechter des Rechts. Als Valjean die Liebe bemerkt, versucht er sie zu unterdrücken und will mit Cosette nach England fliehen. Marius, der nun keinen Grund mehr zum Weiterleben sieht, nimmt zusammen mit seinen Freunden am Pariser Juniaufstand von 1832 teil und kämpft auf den Barrikaden, in der Hoffnung, dort den Tod zu finden. Valjean erfährt dies und rettet aus Liebe zu Cosette ihren Geliebten – ohne dass Marius es weiß. Javert, dem er ebenfalls in den Kämpfen das Leben gerettet hat, ist in seinem Glauben an die Gerechtigkeit des Rechts erschüttert, lässt Valjean, als dieser sich ihm stellen muss, laufen und begeht Selbstmord.

Nach der Hochzeit von Cosette und Marius offenbart Jean Valjean seinem Schwiegersohn Marius seine wahre Identität als ehemaliger Häftling, woraufhin Marius versucht, ihn von Cosette fernzuhalten, was den ohnehin schon sehr alten Mann vor Verzweiflung krank werden lässt. Als Marius – ironischerweise durch einen Versuch Thénardiers, Valjean zu verleumden – erfährt, was für ein Mensch Valjean wirklich ist, möchte er ihn um Verzeihung bitten. Marius und Cosette kommen beinahe zu spät: sie treffen Valjean auf dem Sterbebett an.

Der Film ist nicht der verfilmte Roman, sondern das verfimte Musical. Es gibt kaum gesprochene Textpassagen und wer Musicals nicht mag, sollte lieber zuhause bleiben. Doch wer Musicals mag, sollte den Film unbedingt sehen. Er ist hervorragend umgesetzt und wird fantastisch gespielt. Mich haben alle Schauspieler völlig überzeugt und es war toll Anne Hathaway in einer ernsten Rolle zu sehen.  Mehrfach hatte ich das Bedürfnis aufzustehen und zu klatschen. Weil es soo gut war!

Die Lieder, also fast der ganze Film, sind Englisch mit Untertitel. Man kann leicht mitlesen, da es nicht so schnell geht. Allerdings finde ich es dennoch schade, da das Musical komplett ins Deutsche übersetzt wurde und die Übersetzung wirklich sehr gut ist.

Auch wenn das Musical auf der Bühne nicht erreicht wird, kann ich diesen Film wärmstens empfehlen! Tolle Schauspieler, großartige Musik, berührende Geschichte….

Wer mehr Infos möchte: Hier geht es zur Website

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Lachs mit Knusperkartoffeln

Wie lieben Fisch und unsere Kartoffeln mussten weg, also gab es Lachs mit Knusperkartoffeln. Einfach, unkompliziert, schnell und lecker!

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Zutaten für 2 Portionen:

300 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
1 Bund glatte Petersilie
6 El Öl
2 Lachsfilets, (à ca. 150 g)
Salz
Pfeffer
Muskatnuss, frisch gerieben

(Nach Geschmack noch Paprikagewürz, Chiliflocken und Pommesgewürz)

Zubereitung:

1. Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben hobeln. Petersilienblättchen hacken und in einen tiefen Teller geben. 3 El Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Den Lachs salzen und pfeffern, rundherum 2 Min. anbraten. Anschließend in der Petersilie wälzen.

2. 3 El Öl in die Pfanne geben und die Kartoffelscheiben darin rundherum ca. 5 Min. bei mittlerer Hitze hellbraun anbraten. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen. Da wir es gern würzig und scharf mögen, haben wir die Kartoffeln zusätzlich mit Paprika, Pommesgewürz und Chili gewürzt)

3. Lachs auf die Kartoffeln geben und mit der Pfanne (Alternativ kann alles in eine Auslaufform gegeben werden) im heißen Ofen bei 220 Grad auf dem Rost in der Ofenmitte 8-10 Min. fertig garen

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Was das Leben wirklich schöner macht

Es ist etwas persönliches, aber es gehört einfach zu den Dingen, die das Leben wirklich schöner machen. Jeder kennt die Momente, in denen er an sich selbst zweifelt, sich albern findet, taffer, geschickter oder einfach erwachsener wäre. Dabei muss es noch nicht mal um ernste oder wichtige Dinge gehen. Ich meine diese kleinen Momente, in denen man denkt „hmm, wäre ja schön wenn du dich jetzt nicht so anstellen würdest“ oder „Ok so bin ich eben und es gehört zu mir, aber andere denken bestimmt oft ich könne mal erwachsen werden“. Solche Gedanken oder Momente müssen auch nicht als negativ empfunden werden, sondern können auch so gedacht sein, dass es zwar ok ist, anders aber auch nicht verkehrt oder vielleicht sogar ein bisschen besser wären.

Vor ein paar Tagen hatte ich einen solchen Moment. Mir gingen meine Tollpatschigkeit, die Vorliebe für Disneyfilme und Schnulzen, Süßigkeitensucht, die kindliche Aufregung samt Quitscherei vor Konzerten (oder andere Vorfreuden) oder beim Anblick von Tierbabys und die Panikrufe wenn Spinnen in der Nähe sind durch den Kopf. Da sagte ich mit Bezug auf diese Dinge „Oh man, irgendwie bin ich ja doch manchmal ein richtiges Mädchen (schließlich rückt die 30 immer näher)“. Und mein Freund erwiderte „…und das ist auch gut so, denn ich will manchmal ein Mädchen.“

Tja, in diesem Moment ging es mir schlagartig gut und genau diese Momente machen das Leben wirklich schöner und glücklicher. Genau so geliebt zu werden wie man ist, samt allen großen und kleinen Macken. Oder auch gerade wegen ihnen.

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Ballonkunst zum Staunen!

Leider ist die Ausstellung schon vorbei und ich habe sie auch nur zufällig gesehen. Dafür war ich wirklich beeindruckt!
Vom 04.-16.02.13 fand eine wirklich außergewöhnliche Erlebnisaktion ins Bero Zentrum Oberhausen statt. Es handelte sich um eine tolle Ausstellung rund um Luftballons und zwar in einer anderen Form als auf einem Kindergeburtstag.
Ballonkunst zum Staunen!
Die Künstler kreierten aus unzähligen Exemplaren einzigartige Figuren und Landschaften, darunter Ritter, Drachen und Prinzessinen sowie Schneewitchen und die sieben Zwerge. Es war wirklich beeindruckend.
Wenn der Hinweis auch leider viel zu Spät kommt (ich war selbst am letzten Tag dort), so sollt ihr wenigstens einen kleinen Eindruck dieser Kunst gewinnen.

Schneewittchen und die sieben Zwerge aus Luftballons

Schneewittchen und die sieben Zwerge aus Luftballons

 

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Nationenübergreifend speisen =) griechische Souvlaki mit türkischem Tomatensalat

Am Wochenende hatten wir Lust auf etwas erfrischendes, leichtes. Wir konnten uns aber nicht so richtig für eine Küche entscheiden und haben griechisch und türkisch gemixt und es hat hervorragend geschmeckt! Es gab griechische Souvlaki mit türkischem Tomatensalat.

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Zutaten Souvlaki:

500g Schweinefleisch (Nacken oder Keule)

1 Zitrone

2 Knoblauchzehen

4 El Olivenöl

Pfeffer (frisch gemahlen)

1 El Oregano

Zubereitung:

Holzspieße in kaltes Wasser legen, damit sich das Fleisch besser vom Spieß ziehen läßt. Fleisch in 2 cm große Stücke schneiden.
Zitronen auspressen und mit geschältem und zerdrücktem Knoblauch, Oregano, Salz und dem Öl verrühren. Die Marinade unter Fleisch rühren und zugedeckt am besten über Nacht ziehen lassen.
Fleisch auf Sieb abtropfen lassen, und auf die Spieße ziehen.
auf einem grill durchgaren, salzen pfeffern und mit Zitronenvierteln anrichten. Wir haben die Spieße auf einem Kontaktgrill in der Küche gegart, aber es geht sicherlich auch in der Pfanne.
Perfekt wird das ganze mit Tzaziki!!!!

Zutaten Tomatensalat:

100g Zwiebeln

1/2 Tl Salz

500 g Tomaten

250g Schlangengurke

1 kleine Peperoni

1/2 Bund glatte Petersilie

Für das Dressing:

25 ml Zitronensaft

25 ml Öl

Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Zwiebel schälen, halbieren und in sehr feine Scheiben schneiden, mit dem Salz bestreuen und ein paar Minuten ruhen lassen, die Zwiebeln kurz abspülen und gut ausdrücken.
Die Tomaten entkernen und in kleine Würfel schneiden, die Gurke schälen, halbieren, mit einem Teelöffel die Kerne entfernen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden, bei der Peperoni die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch sehr fein würfeln, die Blattpetersilie von den Stängeln zupfen und hacken (nicht zu fein).
Zitronensaft, Öl, Salz und Pfeffer vermengen und über den Salat gießen.

Also dann: Lasst es euch schmecken!

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Hefeknoten (Gluten- und Laktosefrei)

Am Sonntag packte mich mal wieder die Backlust und der Hunger auf süße Hefebrötchen zum Frühstück. Also ab in die Kücke, gucken was die Zutaten hergeben und losbacken. Entschieden habe ich mich für Hefeknoten =) Lecker

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Zutaten:

330 g Schär-Mix c für Kuchen und Kekse

1 Tütchen Trockenhefe

1 Tl gemahlene Flohsamen

100 ml lauwarme laktosefreie Milch,

75 ml lauwarme laktosefreie Sahne

100 g Zucker

Vanillezucker nach Geschmack

1 Ei

50 g flüssige laktosefreie Butter

1 Prise Salz

1 Eigelb mit Sahne vermischt zum Bestreichen

Hagelzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Das Mehl mit der Trockenhefe und Flohsamen gründlich mischen. Dann die anderen Zutaten hinzufügen und den Teig kneten, bis er glatt ist (ca. 10 Minuten). Die Rührschüssel mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig an einem warmen Ort ca. 45 Minuten ruhen lassen. (Nicht unbedingt im Backofen, er könnte dann noch einmal zusammenfallen) Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf bemehlter Fläche noch einmal durchkneten. Den Teig in acht gleich große Teile schneiden, Rollen formen, daraus Knoten formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech seten. Die Knoten mit der Eigelb-Sahne-Mischung bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Im vorgeheizten Backofen 20 Minuten bei 190 °C backen.

Die Knoten schmecken warm sehr lecker, aber auch später mit Butter und Marmelade oder Honig, oder nur Butter. Eben wie es jedem beliebt.

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