Ein Tag in Amsterdam

Puh, hinter mir liegt ein doch recht stressiges Wochenende, allerdings muss ich zugeben, dass der Stress mal wieder selbst gemacht war. Aber man möchte ja immer allen gerecht werden =)

Naja, zurück zum Anfang: Wie ihr alle wisst war gestern Muttertag und als vorbildliche Tochter trug dieser Tag etwas zum Stress bei, denn schließlich sollen sowohl Mama als auch Schwiegermama in Spe an diesem Tag geehrt werden. Und wenn man ambitionierte Hobbybäckerin ist, bedeutet das selbstredend, beide Damen bekommen etwas gebacken. Damit aber nicht genug: Am Samstag, also einen Tag vor Muttertag, hatte mein allerliebster Schatz Geburtstag… Einen besonderen noch dazu: Es war sein 30ster! Wie das aber so häufig ist: „Ich habe keine Lust was zu machen, können wir den nicht ausfallen lassen etc.“ Das gefiel mir natürlich nicht so gut und gelegentlich kann ich ganz gut nerven. Irgendwann, hatte ich ihn dann soweit und er sagte mir was er sich vorstellen könnte, damit dieser Tag nicht einfach völlig ignoriert wird. (Und ich liebe ihn dafür, weil er es eigentlich nur meinetwegen gemacht hat) „Lass uns wegfahren, nur für den Tag“! Also gut… Für einen Tag wegfahren… dann sollte es nicht so weit sein, schließlich muss es sich ein bisschen lohnen. Ab ins Reisebüro, einen Katalog mit Tagesfahrten besorgt und Tadaaa: Amsterdam! Nicht weit weg, keine lange Anreise mit dem Bus, wir waren beide noch nie da und die Fahrt wurde an seinem Geburtstag angeboten. Perfekt! Gebucht!

So, der Tag war also gerettet. Gefreut habe ich mich riesig, weil ich schon immer mal nach Amsterdam wollte und natürlich weil wir nun doch etwas besonderes an seinem Geburtstag machten. Immerhin war es nicht nur sein 30ster, sonder auch der erste, den wir gemeinsam als Paar feierten! Und das war der Knackpunkt! Hier begann mein selbstgemachter Stress. Denn zu seinem ersten Geburtstag, mit mir an seiner Seite, sollte mein Liebster seine Lieblingsmacarons bekommen! Für meine Mum wollte ich eine Torte machen (auch wenn sie das nicht wollte) und für die Schwiegermama Cupcakes. Denn die beiden haben das wirklich verdient. Also es war kein „man macht das eben so“, sondern ein „ich möchte von Herzen“ Backen. Also in kurz: Donnerstag und Freitag Macarons, Freitagabend Cupcakes vorbereiten. Samstag sehr früh nach Amsterdam, den ganzen Tag dort unterwegs, Samstag Abend Cupcakes fertig stellen und Böden für die Torte backen, Sonntag Vormittag zu Schwiegermama, anschleißend die torte für Mama ausganieren und zu ihr. Sonntagabend: fertig ins Bett fallen!

Es war dennoch ein tolles Wochenede! Die Fahrt nach Amsterdam ging zügig und wir kamen morgens an. Da es leicht regnete, besorgten wir uns als erstes einen Schirm. Der Regen war aber schnell vorbei und da es den ganzen Tag regnen sollte, hatten wir richtiges Glück mit dem Wetter. Es kam sogar mal die Sonne raus!

So, wir waren also in Amsterdam und wie wi eben sind: Völlig Planlos. Wir hatten keine Ahnung wo wir hin wollten, wo man hin müsste oder wo es lang geht. Also trabten wir einfach mal drauf los… Frühstück wäre toll… Wir dackelten etwa 2 Stunden ziellos umher, auf der Suche nach einem netten Frühstückscafe. Letzten Endes hatten wir auf diese Weise eigentlich nichts, aber auch sehr viel gesehen… Nichts besonderes, aber wunderschöne Gassen, Häuser und Kanäle. Wir beschlossen, bei frühstück zu planen wie wir weiter gehen. Es dauerte etwas, aber schließlich fandenw ir ein nettes Lokal und bestelleten. Da der Wirt uns vergessen hatte, arteten wir eine Stunde auf unser Frühstück. Also jede Menge Zeit um zu planen. Nunja… wir sind verpeilt.. Demnach hatten wir keinen Plan, wie wir am Besten einen Plan machen. Tja, aber da es bei uns kein Tolles Geschäft für super Tortenzubehör gibt, finde ich vor den Reisen in neue Städte heraus, ob es dort welche gibt. Und in Amsterdam gibt es welche! Somit war der einzige Plan: Ich möchte dahin um Farben, Formen, Glitzerzucker und Co zu kaufen. Mir ist durchaus bewusst, dass es schricklich klingen muss in Amsterdam nach einem Tortengeschäft zu suchen, statt nach einem Museum… Aber: Wir hatten nur einen Tag, da schafft man gerade ein ganzes Museum und sieht sonst kaum etwas. Wir markierten uns also die Route zu den Geschäften mitten durch die Stadt und dackelten los. Tadaa… Wir haben es tatsächlich geschafft auf diesem weg die ganze Innenstadt zu sehen, wunderbaren Käse zu kosten und zu kaufen, mich mit neuen Backartikeln zu beglücken und einen wirklich wunderschönen Tag zu haben!

Am Abend ging es dann wieder Richtung Heimat, wo ich mich gleich in die Küche stürzte…. Es war ein schöner erster gemeinsamer Geburtstag…. Auch wenn es auf andere nur verpeilt und irgendwie schlimm wirken mag… Es war herrlich und  irgendwie liebe ich unsere Schuseligkeit….

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Ei-Carpaccio mit Feldsalat

Ostern ist vorbei, aber es sind immer noch so viele Eier übrig. Was macht man? Wie wäre es mit einem leckeren Ei-Carpaccio mit Feldsalat? Ein lecker-leichtes Sommergericht.

Zutaten für 2 Personen:

4 hartgekochte Eier

1 Schale Feldsalat

6 Scheiben Frühstückspeck

200g Vollmilchjoghurt

2 El Olivenöl

2 El Honig

Tk-Salatkräuter, Salz, Pfeffer, einen Spritzer Zitrone

Zubereitung:

Den Feldsalat gründlich waschen, evtl. Wurzeln entfernen und trocknen. Den Speck knusprig braten. Joghurt, Olivenöl, Honig, Kräuter, Salz, Pfeffer und Zitrone zu einem cremigen Dressing verrühren. Die Eier in Scheiben schneiden und auf zwei Tellern im Kreis anrichten. Den Feldsalat in die Mitte geben, alles mit Dressing beträufeln und den Speck auflegen. Dazu passt frisches Beguette.

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Mangomousse mit Himbeersauce

Hier nun das besagte Dessert:

Zutaten:

Für die Mousse:

300g Mangofruchtfleisch

4 Eier

150g Zucker

50ml Wasser + 2 El Wasser

250g Sahne

2 Tüten Gelatine-Fix

evtl. Schokoraspel

Für Die Himbeersauce:

400g Himbeeren

200ml Rotwein

2cl Grenadine

200g Zucker

Zubereitung:

Mousse: Das Mangofruchtfleisch fein pürieren. Die Eier trennen und das Eigelb mit 2 El Wasser schaumig schlagen. Mangopüree unterziehen und Gelatine-Fix unter Rühren einrieseln lassen. Die Masse beiseite stellen bis sie zu gelieren beginnt. Den Zucker mit dem Wasser ohne Rühren erhitzen, bis der Zucker geschmolzen ist. Am besten misst man die Temperatur. Zeitgleich die Eiweiße steif schlagen und den Zuckersirup, wenn er 115 grad erreicht hat,  in dünnem Strahl zum Eiweiß geben. Dabei weiter schlagen bis das Eiweiß richtig steif ist. Sahne steif schlagen. Sobald die Mangomasse zu gelieren beginnt, Eischnee und Sahne unterheben. Die Mousse vier Stunden kalt stellen.

Sauce: Zucker in einem Topf erhitzen und karamellisieren lassen. Mit Rotwein ablöschen und kräftig rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Himbeeren und Grenadine zugeben und einige Minuten einkochen lassen. Anschließend die Sauce durch ein Sieb passieren und kalt stellen.

Sauce als Spiegel auf einen Teller geben und von der Mousse mit einem feuchten Esslöffel Nocken abstechen. Diese auf den Himbeerspiegel geben und ggf. mit Schokoraspel garnieren.

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Gefüllter Putenrollbraten mit Spinat, Tomaten und Mozzarella

Vergangenen Sonntag war es soweit: Meine Schwiegereltern in Spe kamen zum ersten Mal zum Essen zu uns. Hilfe war ich aufgeregt und es sollte dann natürlich schon etwas besonderes auf den Tisch. Zumindest kein Hau-Ruck-Essen. Und lecker muss es sein. Ich entschied mich für drei Gänge: Die Vorspeise bildete die bereits gepostete Zitronensuppe (die übrigens ein riesen Erfolg war), als Hauptgang gab es den hier beschriebenen Putenrollbraten (habe ich vorher nie gemacht). An diesem wäre ich beinahe verzweifelt. Mein vorbestellter Braten war nämlich nicht zum Rollbraten aufgeschnitten, sondern es wurde nur eine Tasche reingeschnitten! Die ging gerade bis zur Mitte der Putenbrust und hatte auch noch ein Loch! Da konnte man nichts füllen, aber gescheit selbst aufschneiden ging auch kaum, da es durch die Tasche zu unebenmäßig war. Ich habe dann drei kleine Rollbraten daraus gemacht. Geht auch super. Zum Dessert gab es  ein Mangomousse mit Himbeersauce. Das Rezept dazu kommt dann später. Nun zum Rollbraten: Das Rezept ist übrigens für sechs Personen.

Zutaten:

1,5 Kilo Putenbrustfilet, als Rollbraten aufgeschnitten

450g Blattspinat

2 Kugeln Mozarella

2 kleine Zwiebeln

2 Tomaten

750g Kirschtomaten

600 ml Geflügelbrühe

300g Crème Fraîche

2 Knoblauchzehen

Weißwein

Salz, Pfeffer und Muskat

Zubereitung:

Den Spinat waschen und etwas zerkleinern. Die Tomate evtl. häuten und in kleine Würfel schneiden. Den Mozzarella ebenfalls würfelig schneiden. Die Tomaten- und Mozzarellawürfel miteinander vermischen. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe häuten und klein schneiden.
Die Zwiebel in Öl anbraten und den Spinat zugeben und kurz mitdünsten. Die Spinatmasse etwas abkühlen und zur Tomaten-Mozzarella Masse geben. Klein geschnittenen Knoblauch untermengen und alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und gut vermischen.

Den Putenrollbraten (am besten beim Metzger gleich aufschneiden lassen) auf der Innenseite mit Salz und Pfeffer würzen. Die Füllung gleichmäßig auf dem Fleisch verteilen und alles zu einem Rollbraten wieder aufrollen. Den Braten mit Küchengarn umwickeln. Anschließend in einer Kasserolle in heißem Öl rundherum anbraten.
Die Kirschtomaten ebenfalls kurz mitbraten. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen und mit Brühe aufgießen. Den Braten bei 190°C im Rohr ca. 50-60 min fertig braten.
Nach der Bratzeit das Fleisch aus der Sauce nehmen und warm stellen.

Die Sauce mit den Kirschtomaten durch ein feines Sieb streichen, anschließend mit Creme fraíche verrühren und abschmecken. Evtl. etwas eindicken, und nochmals aufkochen lassen.

Den Braten vom Küchengarn befreien und in Scheiben aufschneiden. Dazu gab es Reis mit italienischen Kräutern

Leider habe ich keine Bilder. Die wurden in der Aufregung völlig vergessen!

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Sauerkraut-Fisch-Auflauf

Ich liebe Sauerkraut und hatte mal wieder richtig Hunger darauf. Doch, trotz der winterlichen Temperaturen, stand mir Ende März nicht mehr der Sinn  nach einem Winteressen wie Kasseler mit Sauerkraut. Für mich ist das nämlich ein Winteressen. Da erzählte mir ein Bekannter er hätte sich Sauerkraut mit Fisch gemacht. Hmm, in meinen Augen eine komische Kombination, aber ich liebe Sauerkraut, ich liebe Fisch und experimentiere gern =) Also fix nach Rezepten geschaut und schon gab es folgenden Sauerkraut-Fisch-Auflauf:

Zutaten:

1 mittelgroße Zwiebel

1 rote Paprikaschote

1 EL Öl

850 ml Sauerkraut

500g festes Fischfilet (z.B. Kabeljau, Rotbarsch)

1 El Honig

125g süße Sahne

Salz und Pfeffer

Petersilie

Paprikapulver

Zitronensaft

Zubereitung:

Backofen auf 200°C vorheizen.

Die Zwiebel halbieren, in Streifen schneiden. Die Paprikaschote entkernen, die weißen Häute herausschneiden und ebenfalls in Streifen schneiden.

Die Zwiebel- und Paprikastreifen in dem Öl anbraten, das Sauerkraut hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen, bei starker Hitze ca. 10 Min. schmoren.

Den Fisch waschen und anschließend trockentupfen, ggf. die Filets teilen. Dann mit Zitronensaft beträufeln und salzen (oder Bratfischgewürz benutzen).

Das Sauerkraut mit Honig abschmecken und in eine Auflaufform füllen, den Fisch darauflegen. Die Sahne mit dem Paprikapulver würzen und über den Fisch gießen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200° (Umluft ca. 180°) ca. 20 Min. garen.

Vor dem Servieren mit Petersilie bestreuen.

IMG_0727 Schmeckt erstaunlich gut

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Macarons

Alle sprechen davon und überall sieht man sie: Macarons! Und ständig hört man wie lecker sie sind, aber doch recht kompliziert wenn man sie selbst macht. Tja, wer gern backt wird es kennen. Eine Herausvorderung der man sich stellen muss 😉 Ich muss sagen, sie sind aufwendiger als manch anderes Gebäck und man muss sehr genau sein. Doch wenn man das ist lohnt es sich! Die Rezepte, die ich getestet habe, stammen alle aus dem Buch „Macarons“ von José Maréchal. Die Anschaffung lohnt sich wirklich. Es gibt 9 Grundrezepte und noch einige Varianten. Das ist nicht viel, aber dafür liefert er eine perfekte Beschreibung/Anleitung!

Leider bin ich nicht sicher, ob ich die Rezepte hier nun einfach reinschreiben darf =( Daher bleibt mir nur die Empfehlung des Buches! Es lohnt sich! Mein erster Versuch galt 2 Varianten der Vanille-Macarons. Einmal mit Vanille-Mousselinecreme und Mascarpone-Schlagrahm. Dann habe ich noch die Karamell-Macarons gemacht. Mit gesalzener Butter! Und ich kann nur sagen: Der absolute Wahnsinn

Übrigens habe ich alle Milchprodukte, durch Laktosefreie ersetzt. Abgesehen von der Mousselinecreme wird auch nirgends Mehl verwendet und somit hat man eine köstliche Gluten- und Laktosefreie Nascherei =)

Also ab in die Küche =)

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Bon Jovi – What about now

Endlich ist es da!!!!! Das neue Bon Jovi Album „What about now“. Als ich acht Jahre alt war, infizierte meine wunderbare große Schwester mich bereits mit der Bon Jovi Sucht und so bin ich bald seit 21 Jahren Fan. Dementsprechend musste ich nicht lang überlegen und bestellte es vor um es gleich am Erscheinungstag zu besitzen! Leider kam es dann doch mit einem Tag Verspätung bei mir an, aber egal. Hauptsache es ist endlich da!

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Nach einer Woche intensivem Probehören kann ich sagen: „Es ist klasse“. Zugegeben, es kommt nicht an die früheren Alben ran, aber das galt auch schon für das Letzte. Es ist eben ruhiger als die früheren,, aber dadurch nicht schlecht. Die Lieder passen zum heutigen Bon Jovi Stil und berühren einen. Klar, es gibt einige die sagen es sei langweilig, nicht mehr so rockig, aber Bon Jovi blicken auf eine so lange Karriere mit unzähligen verkauften Alben zurück. Also machen sie wohl etwas richtig. Sie haben sich im Laufe der Jahre verändert oder vielleicht auch einfach ihrem Alter angepasst. Denn wenn sie heute noch extrem rockig Nummern schreiben würden, gäbe es auch wieder genug Leute die darüber lästern würden. Von wegen sie sein „zu alt“ dafür. Egal was man macht, irgendwer meckert immer.

Mir gefällt das neue Album und Jons Stimme ist und bleibt eh der Wahnsinn. Zwar freue ich mich bei den Konzerten auch am meisten auf die alten Songs, aber das wäre nicht anders, wenn es ein rockigeres Album wäre.

Und darum freue ich mich tierisch auf das Konzert am 22. Juni 2013. Mit den alten und den neues Songs der besten Band der Welt!

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